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Probleme beim Einsatz mit Microsoft Office 2016 bzw. Office 365 -> Verschiedene Fehlermeldungen u.a. TBCombo.ocx, Lizenz veraltet u.ä.

Am 08.08.2017 veröffentlichte Microsoft das neueste Update für Office 2016 (MSI-Installationen, Version 16.0.4549.1000). Dieses Update (KB4036121) enthält einen Fehler, der die RAWIN-"Standard"-Funktionen in Microsoft Word 2016 wie "Briefkopf", "Kurzbrief", "Brief laden" u.ä. zum Absturz bringt.

Wenn Sie auf die jeweiligen Schaltflächen klicken, können die entsprechenden Dialoge mit der Meldung "CBO_Textbaustein konnte nicht aus der TBCombo geladen werden" nicht aufgerufen werden.

Das Problem tritt nur unter Microsoft Office 2016 / Office 365 auf!

Die entsprechende Aktualisierung für Office 365 und Office 2016 Click-to-Run-Installationen (Version 1707, Build 8326.2058) wurde erst gegen Ende Juli veröffentlicht; Das Datum dieses Updates hängt vom Aktualisierungskanal des Benutzers ab. In diesen Versionen von Word sind, soweit bislang bekannt, nur die RAWIN-Funktionen vom Update betroffen.

Diagnose

UPDATE (08.03.2017): Microsoft hat diesen Fehler erkannt, und sie arbeiten an einem Update. Diese FAQ wird aktualisiert, da wir weiterhin bemüht sind, das Problem zu diagnostizieren und zu beheben. Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die spezifische Datei, die dieses Problem auslöst, wurde identifiziert (C:\Programme\Microsoft Office\ root\vfs\SystemX86\mscomctl.ocx) und dem Microsoft Team gemeldet.

Praxis-Empfehlung

In der Praxis hat sich der "Workaround 2" als effizienter Weg zur Problemlösung bewährt, d. h. die Datei MSCOMCTL.OCX im Office-Programm-Verzeichnis durch die Datei aus dem Betriebssystem-Verzeichnis zu ersetzen. Einschränkungen der Office-Funktionen konnten wir bislang nicht feststellen.

Wir empfehlen zudem, vorerst die automatischen Office-Updates zu deaktivieren, bis dieses Problem behoben ist, vgl. Microsoft Word -> Menüpunkt "Datei" -> "Konto" -> Update-Optionen.

Workarounds für Office 365 und Click-to-Run

Workaround 1: Office 365 auf Version 1706 zurücksetzen

Wenn Sie dieses Update bereits installiert haben, empfehlen wir Ihnen, die vorherige Version von Office zurückzusetzen. Um Office 2016 auf Version 1706 zurückzusetzen:

1) Deaktivieren Sie automatische Updates, damit Office nicht versucht, sich erneut zu aktualisieren, sobald Sie die anderen Schritte abgeschlossen haben. Öffnen Sie Word und klicken Sie dann auf "Datei -> Konto". Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Aktualisierungsoptionen" und wählen Sie "Updates deaktivieren". Wenn Sie ein Office Insider sind, deaktivieren Sie das Programm vorübergehend.

2) Schließen Sie alle Office-Anwendungen

3) Öffnen Sie die Befehlszeile (cmd.exe) mit Administratorrechten

4) Führen Sie den Befehl aus:

"C:\Program Files\Common Files\microsoft shared\ClickToRun\officec2rclient.exe" /update user updatetoversion=16.0.xxxx.yyy

Wobei xxx.yyyy die Build-Nummer bezeichnet, welche Sie deinstallieren möchten.

Wir empfehlen das Zurücksetzen auf das Update Stand 28. Juni, Version 1706, mit diesem Befehl:

"C:\Program Files\Common Files\microsoft shared\ClickToRun\officec2rclient.exe" /update user updatetoversion=16.0.8229.2073

Das Office Update-Programm wird ausgeführt und die Office-Installation auf die angegebene Build-Nummer zurückgesetzt.

Workaround 2: Ersetzen Sie die Datei mscomctl.ocx = Praxis-Empfehlung

Wenn Sie das Office-Update aus irgendeinem Grund nicht zurücksetzen können, können Sie die aktualisierte Datei mscomctl.ocx mit der Kernversion, die von allen anderen Windows-Anwendungen verwendet wird, die sich im System32- oder SysWWOW64-Verzeichnis befinden, sicher ersetzen.

HINWEIS: Diese Option trägt ein gewisses Risiko, aber wenn Sie diese Anleitung sorgfältig befolgen, können Sie diese fix beheben.

Basierend auf unseren Tests und Microsofts Release Notes, glauben wir, dass diese Änderung sicher sein sollte. Die aktualisierte Datei scheint neue Zugriffsfunktionen und nicht die Sicherheit zu beeinträchtigen.

Bei 32-Bit-Versionen von Windows:

Kopieren Sie die Datei C:\Programme\Microsoft Office\root\VFS\SystemX86\mscomctl.ocx an einen sicheren Ort.

Kopieren Sie die Datei C:\Windows\System32\mscomctl.ocx in C:\Programme\Microsoft Office\root\VFS\SystemX86\ und überschreiben Sie die neuere Kopie dieser Datei mit der älteren Datei.

Bei 64-Bit-Versionen von Windows:

Kopieren Sie die Datei C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\root\VFS\SystemX86\mscomctl.ocx an einen sicheren Ort.

Kopieren Sie die Datei C:\Windows\SysWOW64\mscomctl.ocx auf C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\root\VFS\SystemX86\ und überschreiben Sie die neuere Kopie dieser Datei mit der älteren Datei.

Workarounds für Office 2016 MSI

Hinweis: Wir haben Updates von Benutzern erhalten, dass die folgende Problemumgehung das Problem für alle Benutzer nicht beheben kann. Wir untersuchen zusätzliche Workarounds. Vielen Dank für Ihre Geduld!

Workaround 1: Deinstallieren Sie Office 2016 Update

Wenn Sie Office 2016 ohne Office 365-Abonnement installiert haben, haben Sie möglicherweise den Fehler im Update KB4011051 installiert. Wir empfehlen Ihnen, dieses Update über die Windows Systemsteuerung zu deinstallieren.

Klicken Sie in der Systemsteuerung auf "Programm deinstallieren" im Abschnitt Programme. Dann klicken Sie auf den Link "Updater anzeigen" im linken Fensterbereich, um alle Updates anzuzeigen.

Klicken Sie auf das Office-Update, das Sie deinstallieren möchten (KB4011051 oder das letzte Update), und klicken Sie dann auf die Schaltfläche "Deinstallieren" am oberen Rand des Fensters.

Klicken Sie auf "Ja", um die Aktion zu bestätigen und das Office-Update zu deinstallieren. Starten Sie Ihren Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Ist mein Office-Click-to-Run oder MSI-basiert?

Öffnen Sie eine Office-Anwendung wie Outlook oder Word. Gehen Sie zu Datei> Konto oder Office-Konto. Wenn Sie einen Eintrag "Update Options" sehen, haben Sie eine Click-to-Run-Installation. Wenn Sie den Eintrag "Update Options" nicht sehen, haben Sie eine MSI-basierte Installation.

(Hinweise teilweise von MS Support entnommen)

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